Das Schweizer Talent bei uns

Vor zwei Wochen stellte ich Ihnen die Musiker Lo & Leduc und Nick Mellow vor. Letzterem ist die Musik von Nickless, den ich heute als erstes vorstellen möchte, sehr ähnlich. Mein persönlicher Favorit ist Damian Lynn. Sein Song „When We Do It“ setzt sich beinahe täglich in mein Ohr. Last but not least wird uns Marc Sway mit seiner unverwechselbaren Stimme und seinen rhythmischen Songs am 26. Mai einen Ehrenbesuch abstatten. Freuen Sie sich auf eine grossartige, erstklassig besetzte Party!

Nickless – Der geborene Musiker

Mit sieben Jahren begann er Schlagzeug zu spielen, als Achtjähriger hatte er am Züri Fäscht bereits seinen ersten Auftritt. Auf eine so grosse Bühne hätte mich mit acht Jahren niemand hochgebracht! Danach sammelte Nicola Kneringer erste Bühnenerfahrungen als Drummer verschiedener Bands. Mit 14 Jahren war er das erste Mal in einem Musikstudio. In dem Alter versuchte auch ich mich in der Musik und gründete meine erste Rockband. Trotz mehrerer Auftritte hatte sich dann aber meine Karriere als Musiker nicht ganz so erfolgreich entwickelt, wie dies bei Nicola Kneringer alias Nickless der Fall war. Dieser lernte nämlich zwischenzeitlich auch Gitarre und Klavier spielen und machte mit 15 ein Praktikum als Studioassistent beim Produzenten Thomas Fessler – wo alles begann.

Mit 16 schrieb er seine ersten Songs. Er kam mit vielen Bands in Kontakt, unter anderen auch mit 77 Bombay Street. 2014 lud Bastian Baker – ein weiterer grosser Schweizer Star – den talentierten Jungen dazu ein, ihn auf seiner Tour zu begleiten. Da war er gerade 19 Jahre alt. Nach der Tour gründete Nicola seine Band „Nickless“. Sein Hit „Waiting“ wurde 2015 im Radio rauf und runter gespielt und erreichte Platz 14 der Schweizer Hitparade. Der Song wurde bei den Swiss Music Awards 2016 als „Best Hit National“ ausgezeichnet.

 

Damian Lynn – Der Junge von nebenan

Eine Stimme, eine Gitarre und ein Lächeln, das Mädchen scharenweise umhaut: Das ist der Luzerner Musiker Damian Lynn. Mit „When We Do It“ hat er uns 2016 einen Radio-Hit mit Suchtfaktor geschenkt, der weltweit abgespielt wird. Mich überzeugt der charismatische Singer-Songwriter mit seinem feinen Gespür für Texte und der Leichtigkeit, mit der er neue, ganz unterschiedliche Songs kreiert. Ich konnte mich im letzten Sommer selber von seiner starken Bühnenpräsenz überzeugen: Am grossen „Stars in Town“-Festival in Schaffhausen begeisterte er das Publikum und konnte mit seinem starken Auftritt sogar dem internationalen Big Star Bryan Adams, der nach ihm die Bühne betrat, das Wasser reichen.

In seinem Album „Truth Be Told“, das geradesogut von der Westküste der USA oder einem hippen Londoner Quartier stammen könnte, wechseln sich natürliche Gitarrenklänge mit frechen Hip-Hop-Beats ab. Die Hörer holt er vor allem dadurch ab, dass es ihm gelingt, sie auf Augenhöhe anzusprechen. 2016 wurde Damian Lynn mit dem Swiss Music Award in der Kategorie „Best Talent“ ausgezeichnet und auch dieses Jahr wieder war der Jungmusiker für die Kategorie „Best Breaking Act“ nominiert.

 

Marc Sway – Der Unverwechselbare

Marc Sway hat sich vom Gospelchor-Talent zu einem der bekanntesten Pop-Rock-Musikern der Schweiz gemausert. Ich erinnere mich gut an sein Lied „Severina“, das er 2008 zur Hochzeit für seine Frau geschrieben hatte. Es eroberte sogleich Platz 10 der Schweizer Single-Hitparade. In diesem Sommer ‘08 gab er gegen 100 Konzerte. Ein Jahr später wurde er für diesen Song für den „Besten Schweizer Song“ nominiert. Mit seinem zweiten Album, „One Way“ doppelte Sway nach und gelangte ebenfalls auf die vordersten Plätze der Schweizer Hitparade. Seit Januar 2013 ist Marc Sway auch Jurymitglied und Coach in der Castingshow „The Voice of Switzerland“.

Überflieger, Träumer, unverwechselbare und talentierte Schülerinnen und Schüler finden sich gerade auch in den Juventus Schulen. Ob im Bereich Medizin, in der Technik oder im kaufmännischen Bereich, seien es die angehenden Maturanden oder die Studenten: Ich bin immer wieder erstaunt, wie kreativ, wissbegierig und innovativ unsere Schülerinnen und Schüler in allen Bereichen unserer Schule sind.

 

Mit (vor)freudigen Grüssen

Stephan Ogg

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