Prüfungen meistern mit gezielter Vorbereitung

Bald stehen bei unseren Studierenden wieder Prüfungen an, in denen ersichtlich wird, wo man steht. Prüfungen gehören zu einer Schule und da man ihnen nicht ausweichen kann, stellt sich die Frage, wie man sich am besten darauf vorbereitet.

Eigenaktivität im Unterricht gehört zum Erfolg

Die eigene Präsenz im Unterricht ist und bleibt wichtig. Vorbereitung gehört dazu und die aktive Teilnahme im Unterricht festigt das Gehörte. Mitmachen heisst: mitdenken, nachfragen, aufschreiben und das Unterrichtsbuch mit eigenen Markierungen versehen. Die Lehrperson leitet durch die Inhalte, vermittelt diese und holt die Studierenden beim Lernen ab. Beachten Sie, welche Themeninhalte die Lehrperson vermittelt und welche nicht. Diese Auswahl sagt etwas über die Priorität der Themen aus dem Schullehrplan aus.

Notizen machen hilft. Bewährt hat sich die eigene Zusammenfassung, in welcher in eigenen Worten geschrieben wird, worum es geht. Abschreiben bringt hier nichts, weil dann nicht sicher ist, ob man den Lernstoff auch wirklich verstanden hat. Ich empfehle mit „Concept Maps“ oder „Mindmaps“ zu arbeiten, die den Lernstoff so visualisieren, wie es Ihnen individuell am einprägsamsten erscheint. Beide Methoden haben den grossen Vorteil, dass man das Wissen aus dem Buch in eine grafische Struktur bringt, die man im Laufe des Semesters immer weiter ergänzen kann.

Nach dem Unterricht geht man die Notizen selbstständig durch, reflektiert oder korrigiert diese. Im Idealfall löst man Übungen dazu, die zeigen, ob man das Gelernte verstanden hat. Oft merkt man bei dieser Selbstkontrolle, dass man noch nicht alles vollständig verinnerlicht hat und fragt bei der Lehrperson bei nächster Gelegenheit nach weiteren Tipps, die das eigene Wissen festigen.

Übung bringt’s!

Die Vorbereitung auf die grosse Prüfung, die am Ende eines Semesters den gesamten Stoff dieser Periode abdeckt, muss ca. 1-2 Monate vor dem Termin beginnen. Aus den eigenen Notizen und Aufzeichnungen werden Themenblöcke erstellt, die das Memorisieren der Zusammenhänge erleichtern. Die Anwendungskompetenz wird mit gezielten Übungen weiter vertieft – auch in einer Stresssituation.

Der Selbsttest gibt immer ein direktes und ehrliches Bild: Zeit für die Standortbestimmung. Schnell hat man die Rückmeldung, ob man den Schulstoff verstanden hat oder ob Lücken klaffen. Bei Fragen steht die Lehrperson beratend zur Seite und unterstützt mit weiteren Übungen. So gewinnt man Übersicht, Struktur und Sicherheit: Und das führt zu Selbstvertrauen.

Genau das soll das Ziel sein, wenn man gut vorbereitet und mit leichtem Lampenfieber an die Prüfung geht.

Viel Glück und Erfolg an den Prüfungen!

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